Pressestimme(n) Störwerk
Shakespeare hat verschissen Die Hauptrolle in einem Shakespeare-Stück! Der Provinzschauspieler kann sein Glück kaum fassen. Doch während er noch vom großen Durchbruch träumt, hält ein großer Durchfall den Verzweifelten auf der Garderobentoilette fest. Der verhinderte Richard III. hat im wahrsten Sinne des Wortes verschissen. "Störwerk" läuft im Eimsbütteler Theater N.N. Der "Monolog für einen Shakespeare-König unter einer Nebenwirkung" spielt auf engstem Raum: Ein Klobecken und ein Vorhang reichen Regisseur Dieter Seidel für das Drama auf dem gar nicht stillen Örtchen. Dort sinniert Jens Wesemann über das Schauspieler-Dasein, unfähige Kollegen und die ewige Geldnot. Jene veranlasste ihn auch, sich als Tester eines neuen Medikaments zur Verfügung zu stellen. Es scheint, dass des Künstlers bleibendes Werk einzig die die Folgen der Nebenwirkungen sein werden. Ein kritisches, witziges Statement zum Schauspielerberuf in Zeiten von Hartz IV. DEF (MOPO vom 20.10.2006 / Seite 23) Gefunden auf: www.hamburgtheater.de
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