Drei theatralische Skizzen von Mona Rosenquist
Mit Daniela Merz, Wolfgang Riehm und Beate Leclercq
Regie: Mona Rosenquist
Die drei Einakter beschäftigen sich mit den Gespenstern dreier Grenzgänger, Menschen die an ihrer Unvollkommenheit leiden.
Die junge Frau verzweifelt an der Tatsache, dass sie nicht schon im embryonalen Zustand durch genetische Manipulation optimiert wurde.
Der Familienvater referiert vor einem medizinschen Kongress über seine Befindlichkeit nach einer Gehirntransplantation.
Und die manisch ehrgeizige Schauspielerin begeht einen Mord, um sich authentisch auf die nächste Rolle vorzubereiten.
Es zeigt sich, dass Isolation, Manipulation und die Verführung zu faschistoidem Verhalten der Preis sind, den der Teufel fordert für den ständig steigenden Perfektionierungswahn in unserer Gesellschaft.
Aktuelle Termine: 10. und 11. Juni 2010.; jeweils um 20.00 Uhr