PressestimmenPressestimmen zu "Flötenzauber" Raffiniert verwebt Regisseur Seidel, der auch das Buch schrieb, die Handlung der "Zauberflöte" mit den Irrungen und Wirrungen hinter den Kulissen. Die schauspiele-rischen Leistungen von Jens Wesemann sowie Ingo Braun und die Stimmen von Jan Kollmar, Annic-Barbara Fenske und Inka Noack sorgen dafür, dass aus dem "Flötenzauber" ein schillerndes Schmankerl für alle Mozartfans wird. (Die Welt 14. Juli 2001) - / - Zeigt das Theater N.N. mit seiner Version der Entstehungsgeschichte der "Zauberflöte" also eine Schlichtversion für Kulturbanausen, einen Mozart für Arme? Weit gefehlt. Die Opernfans im Publikum sind entzückt... die alten Ohrwürmer erstrahlen - ohne Riesenorchester und Staatsopernsteifheit - wie frisch entdeckt. (Elbewochenblatt 18. Juli 2001) - / - Herrlich respektlos ist ihre Theorie über die chaotische Entstehung der Zauberflöte und genauso albern wie Leben, Eitelkeit und Kunst zuweilen sind. Regisseur Dieter Seidel und seine SchauspielerInnen haben es auch hier wieder geschafft, mit Licht und Phantasie die gewählte Spielstätte zur Rundum-Bühne zu gestalten. (TAZ 23. Juli 2001) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Piratenfahrt nach Piripiri" ... ab geht das Schiff: Kindertheater, wie es sein soll. Mit viel Herz grandios gespielt und gesungen. Also nichts wie hin. Mit den Worten von Cäpt'n Dreibein: "An die Segel, Fahne wedeln und los." Christian Rubinstein (TAZ 8.12.2001) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Im Ballhaus" Haschkekse für ´nen Heiermann vom Flowerpower-Girl. Die Hippie-Hymne "San Francisco" nölt aus den Boxen. Verzückte Pärchen proben Gruppensex. Falsch. Nicht der hunderste "Hair"-Aufguss, sondern der Premieren-Knaller "Im Ballhaus" des neu eröffneten Theaters N.N. in Eimsbüttel. (...) statt steriler Musical-Perfektion bietet das flotte N.N.- Ensemble jede Menge Spielfreude und frischen Amateurtanz-Charme. Mitmachen ist erwünscht. Klaus Witzeling, Hamburger Abendblatt - / - Das kleine, in vielfältigsten Kostümierungen auftretende Ensemble bezieht die Zuschauer, die auf zerschlissenen Sesseln und auf Klappstühlen um die Tanzfläche sitzen, auf das Liebenswürdigste in das Geschehen ein. Zu Recht trägt das Theater als Emblem ein Herz: es erwärmt uns eben dort. Tom H. Schulz, Die Welt - / - Mit der Hommage an die bewegte Vergangenheit des Spielortes wurden die renovierten Räume am 30. März eingeweiht. Begeisterte Zuschauer im einzigen Theater Eimsbüttels. Dagmar Fischer, Hamburger Morgenpost ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Lass mich dein Lustknabe sein" Christine Jensen lässt keinen Augenblick Zweifel aufkommen, dass die Musik, die aus ihrer Kehle schwappt, männliche Härte in die Knie zwingen muss. Ob als schräge Diva, Kätzchen oder liederliche Göre - sie beherrscht sämtliche Gangarten der echten Weill-Muse und Brecht-Schauspielerin. Mit Sören Fenner steuert sie erzählend im Takt der Klavierbegleitung von Gabriele Blazy durch den Abend. Wenn Kurt und Lotte nicht längst tot wären, hätten wir geglaubt, sie selbst spielten uns das Lied vom "Moon of Alabama". KMR, Die Welt - / - ... Christine Jensen und Sören Fenner überzeugten bei der Premiere nicht nur stimmlich: Die Idee, die Wechselbäder dieser Beziehung in Szene zu setzen, stammt von der Schauspielerin Jensen, die sich intensiv mit den Briefen des Paares beschäftigte. Im Theater N.N. fand sie den richtigen Rahmen für das Projekt. Christian Rubinstein, taz - / - Sie sitzen lebenslang im selben Boot und gehen doch ihren Weg: Lotte Lenya und Kurt Weill. Das exzentrische Paar steht im Zentrum der neuen Theater N.N.-Produktion "Lass mich dein Lustknabe sein" - eine musikalische Szenencollage voller Witz und Schmiss nach einer Idee von Christine Jensen, die auch in der Lenya-Rolle brilliert. ... Und Dieter Seidel inszeniert humorvoll und punktgenau mit den Stilmitteln von Brechts Epischem Theater die Szenen einer wilden Ehe, wirft en passant spöttische Schlag-lichter auf Protagonisten und Nazi-Zeit. Klaus Witzeling, Hamburger Abendblatt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Die geliebte Stimme/ Die menschliche Stimme" Minni Oehl ist im ersten Teil die verlassene Geliebte, das Publikum wird in voyeuris-tischer Weise Zeuge ihres telefonischen Abschiedsgesprächs. Ihr bleibt nur noch "Die geliebte Stimme" am Hörer ... Auf Minni Oehls ergreifendes Spiel folgte eine so beredte Stille, dass niemand zu atmen oder gar zu applaudieren wagte. Auch Männer werden von Männern verlassen. Von Ulrich Stolpmann am Klavier begleitet, erzählt der Countertenor Jan Kollmar singend seine Version der Geschichte. Die hervorragende Kunststimme macht auch das erlittene Leid künstlicher, seine Verarbeitung ist theatralisches Ausagieren. Endloser Applaus für die beiden gegen-sätzlichen Darstellungen. Dagmar Fischer (Mopo) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Flötenzauber" (Neuinszenierung) ...Improvisiert im Probenprozess, zeigt sich die große Mozart-Oper von der Lustspielseite mit herrlich dreckigen, derben und schrägen Tönen... -itz (Abendblatt) - / - Auch in dem schlichten Saal entfaltet seine Truppe jene Art angenehm altmodische Theatermagie, für die sie bewusst und mutig eintritt: Spielfreudige, zum Teil erstaunlich stimmstarke DarstellerInnen in wechselnden Rollen bei minimalem technischen Aufwand machen den Charme des Abends aus... ...zeitlose, liebevolle Hommage an das Theater und seine Künstler. Ulrike Cordes (taz) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Der Kontrabass" Harald Maack ist hervorragend in der Rolle des ambivalenten Charakters, der sich den angestauten Frust einmal gründlich von der Seele reden und schreien muss. Dagmar Fischer (mopo) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Pressestimmen zu "Molière" Das Theater N.N. spielt unter der Regie Dieter Seidels schwungvoll und frech. meg, (Abendblatt) - / - Dieter Seidel setzt dem Sohn eines Dekorationswarenhändlers ein sehr schönes Denkmal, indem er dessen Ingredienzen aus Commedia dell'Arte, Farce und Charakterkomödie zusammenwirken lässt. KMR, (Welt) - / - Wirklich atemberaubend: Das Theater N.N. zeigt »Molière« Dagmar Fischer, (mopo) ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |